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Koeln und Karneval

 

Internationale, deutsche und kölsche Alben

 

 

Josete Ordoñez schafft mit dem Album "Por El Mar Revisitado"

Entschleunigung für den Alltag ...

 

Mit dem Album "Por el Mar" (Ozella) schuf Josete Ordoñez 2009 sein persönliches Meisterwerk und etablierte einen völlig eigenständigen Stil. Seine Ode an die Magie und Energie des Meeres, an die Entschleunigung und Reflexion im Angesicht der Wellen findet seitdem immer mehr Verehrer, die dem Alltag musikalisch entfliehen möchten. Der sanfte Ton seiner Flamenco-Gitarre, die beschwingte Perkussion, die Weltmusik-Einflüsse und die leicht jazzigen Harmonien der Keyboards und Synthesizer nehmen den Hörer von Por el Mar mit auf eine entspannende und doch anregende Reise an den Strand. Heute, vier Jahre später, sind Philosophie und Sound von Por el Mar aktueller denn je. Somit lag es nahe, einige der aktuell besten Produzenten und Musiker der internationalen Downtempo, Lounge & Chillout Szene mit Remixen zu beauftragen.

Für die Auswahl und Produktionsbegleitung konnte Ozella Music den Klassik Lounge DJ Nartak gewinnen. Während das Original-Album handwerklich musikalischer daherkommt und Urlaubsstimmung und Urlaubsträumerei mit dem spanischen Flamenco-Gefühl vermittelt, schafft das aktuelle Album mehr südländisches Chill-Flair, der an den Genuss einer Pina Colada nach einem Bad im warmen Meer an einem unvergesslichen Urlaubstag erinnert. Geführt von Ordoñez Gitarre umgarnen relaxte Lounge Grooves die Aufmerksamkeit des Hörers. Josete Ordoñez hinterlässt ein wohliges Gefühl der Entschleunigung... und die brauchen wir Menschen heute mehr, denn je.

 

Klaus „Major“  Heuser Band:

"Men in Trouble"

 

 

Aller guten Dinge sind Drei: nachdem der ehemalige BAP-Gitarrist Klaus "Major" Heuser seine Karriere nach BAP startete, veröffentlichte er mit Susanne Werth 2006 schon ein bemerkenswertes Album namens "Major & Suzan". Melodiös, balladesk und harmonisch kam es daher.  Aber es war nicht massentauglich und kommerziell genug, das es aufgefallen wäre. Eher gefiel und fiel es den den Experten, Musikkennern und -liebhabern auf. 

Schon hier deutete "Major", wie er seit seiner BAP-Zeit heißt, seine hohen musikalischen Qualitäten an. Sein zweites Projekt begann er 2008 mit Richard Bargel. Diese Koalition dauerte vier Jahre, weil Richard Bargel einen Hörsturz erlitt und die Zusammenarbeit mit ihm auflösen musste. Im Nachhinein muss man -trotz des gesundheitlichen Umstandes für Richard Bargel sagen- zum Glück!

Für Klaus "Major" Heuser ist es eine Fügung gewesen, dass er zu guter Letzt mit dem Kölner Musiker Thomas Heinen einen sehr guten Songwriter gefunden hat. Hier treffen sich genialer Sänger und Songwriter mit einem kongenialen Gitarristen.

Beim Live-Konzert am 28. März 2013 im Comedia Theater Köln deutete sich im ausverkauften Haus schon an, dass hier eine Band geboren wurde, die noch Musikgeschichte schreiben wird... Ehrlich gesagt, habe ich aber trotz des phänomenalen Live-Konzerts mit pausenlosen Standings Ovations und nicht endenden "Zugabe!"-Rufen nicht mit einem solch exzellenten Album gerechnet, weil Live-Atmosphäre meist nicht in ein Studio zu retten ist ... 

"Men In Trouble" (ALIVE): zehn Songs vom Feinsten, die ein Deja Vu-Erlebnis bewirken: man gewinnt den Eindruck JJ Cale, Eric Clapton, Bruce Springsteen. Joe Cocker und Mark Knopfler mit den Dire Straits haben sich zu einem "Musik-Komplott" vereint, ähnlich wie einst das Musikprojekt "Travelling Wilburys", das von 1988 bis 1990 mit Boby Dylan, Tom Petty, Roy Orbison, Jeff Lynne und George Harrison hervorragende Alben unter diesem Pseudonym produzierte.

Hieran schließt "Major" mit seiner Band nahtlos an. Denn mit "Men In Trouble" ist ihm der ganz große musikalische Wurf gelungen. Alle musikalischen (Puzzle-) Stücke ergeben ein Kunstwerk, das seines gleichen sucht. Vergleichbar nur mit dem eben genannten Musikprojekt "Travelling Wilburys" ...

Es ist schwierig einen Song besonders herauszuheben, wobei das letzte Stücke mit seinen 10,03 Minuten und ausgiebigen Gitarrensoli fast auf einer Stufe mit "Stairway To Heaven" von Led Zeppelin zu stellen ist. Wahnsinn!

Es ist mehr als Musik, es ist ein Gefühl. Nein, falsch, es sind ganz viele positive Gefühle, die den Hörer in Tagträume versetzen.

Gitarrenspiel von Klaus "Major" Heuser und die Stimme von Thomas Heinen harmonieren perfekt und auch der Rest der Band mit Matthias Krauss, Sascha Delbrouck und Marcus Rieck sorgt für die Atmosphäre, die ihre Musik ausstrahlt.

Mit dieser CD in einem Wohnmobil  durch Kanada, Amerika oder Griechenland und man kehrt nie mehr zurück, zumindest musikalisch! - Wenn Musik süchtig machen kann, dann tritt dieses Album den Beweis hierfür an!

Einen "Fehler" haben Klaus "Major" Heuser und die Band allerdings begangen. Um international auf sich aufmerksamer zu machen, wäre das Musikprojekt besser "Major Band" genannt worden ...

Aber Kommerzialität scheint bei diesem Album und der Musik sowieso nicht gewollt, denn welcher Radiosender spielt Musikstücke, die länger als 3,40 Minuten sind ... ??? !!!

Weitere Infos: http://www.heuserband.de/

 

 

Artikel zu dem exzellenten Kölner Label "Meyer Records":

http://www.professional-audio.de/typo3temp/pics/f5f4c496e1.jpg

Der Soundtrack des Lebens

Das Kölner Vinyl-Platten-Label „Meyer Records“ zielt auf die Seele und trifft die Charts

Von THOMAS DAHL

Fragt man Werner Meyer nach seinen Lieblingssongs, bedarf es Zeit. Dem Gründer und Label-Chef von Meyer Records ist anzusehen, wie er um Antworten ringt. „Das ist eigentlich unmöglich. Denn es gibt so viele“, sagt der Musikfan, der neben seinen Audio-Veröffentlichungen als Fotograf in der freien Theaterszene arbeitet. In beiden Genres steht der Mensch im Mittelpunkt. So verwundert es nicht, dass gerade Künstler aus den Bereichen Singer/Songwriter, Blues und Folk eine Heimat bei Meyer Records finden. Mehr als 30 Künstler und Bands beherbergt das Haus derzeit. HervorstechendesMerkmal ist die Vertonung auf Vinyl, das in den vergangenen Jahren eine kleine Renaissance erlebte. Neben den parallel erscheinenden CDs stellen die 180-Gramm-Scheiben im Aufklapp-Cover mit jedem Release künstlerische Schwergewichte dar. Natürlich zeichnet Meyer selbst für die Cover-Shots verantwortlich.

Obgleich der gelernte Grafiker eher auf die Seele der Hörer abzielt, treffen seine Produktionen mitunter auch die Charts. So gelang der Blues- Legende Roland van Campenhout mit seiner letzten LP „Dah Blues iz-a-coming“ der Einzug in die Liste der belgischen Topseller.

Die Zusammenarbeit zwischen Ex-BAP-Gitarrist Klaus „Major“ Heuser und dem Blueser Richard Bargel sorgte in Form eines Live-Albums 2010 nicht nur in Köln für Aufsehen.

Vor acht Jahren gegründet, agiert Meyer Records dank einer Kooperation mit dem Major-Label „Rough Trade“ international.

Aufgrund seiner sensiblen Auslese hat sich das Unternehmen einen steten Absatzmarkt geschaffen. „Es gibt nicht Wenige, die sich die Veröffentlichungen alleine aufgrund des Label-Namens kaufen.

"Oftmals sind die Künstler den Hörern noch gar nicht vertraut“, sagt Werner Meyer. Eine dermaßen vertrauensselige Käuferschicht ist gleichsam Bestätigung wie auch Herausforderung für den Kölner, der selbst einmal den Traum hegte, Musiker zu werden. „Ich spiele aber gerade einmal drei Akkorde auf der Gitarre. Man braucht eine enorme Disziplin, die ich nicht besitze“, erläutert Meyer seinen Werdegang.

Die Initialzündung für den Aufbau der Plattenfirma fand 2004 in der Südstadt statt. Als Zeuge einer Gesangseinlage von Schauspielschul-Absolventin Anna Sittler im „Theater Der Keller“ fasste Meyer den Entschluss, „diese Momente zukünftig festzuhalten“.

Mittlerweile finden sich mehrere Aufnahmen der Akteurin auf den Samplern.

Die Frage nach dem Sinn von Plattenfirmen im digitalen Zeitalter stellt sich Werner Meyer nicht: „Der Download verliert irgendwann seinen Reiz. Gerade die großen Plattenfirmen haben Möglichkeiten, die keine herkömmlichen Internetseiten bieten.“ Viel Geld könne er nicht mit dem Unternehmen verdienen.

Ohne die Leidenschaft für Musik und deren Schöpfer sei eine Aufrechterhaltung des Betriebes unrealistisch. Einkünfte für die Musiker ergäben sich vor allem aus einer Vielzahl von Konzerten, so Meyer.

„Ich habe keine Formel für meine Arbeit. Wenn mich ein Stück emotional berührt, gehe ich davon aus, dass dies bei anderen Hörern ebenfalls geschieht.“

Label-Chef Werner Meyer ist gleichzeitig auch selbst Fan seiner Veröffentlichungen.

Dieses Credo soll auch für die kommende Produktion gelten, die mit Spannung erwartet wird. Am 30. August erscheint mit „Obscure Department“ das Werk von Ex-Can-Schlagzeuger Jaki Liebezeit und dem englischen Singer/Songwriter Robert Coyne.

„Übrigens, momentan höre ich immer wieder ,Old Ideas’ von Leonard Cohen. Aber auch die letzte John Cale finde ich klasse“, löst Werner Meyer zum Abschluss die Frage nach seinen Favoriten. Wahre Kunst nimmt sich Zeit.

aus: "Kölnischen Rundschau" vom 18. Juni 2013

 

 

Die Kölner Seelen   

"Im Westen Was Neues"

 

 

Die Kölner Seelen- von mir als großer Geheim-Tipp gehandelt-  werden noch einen großen Durchbruch und Durchmarsch machen... - ... davon bin ich als Musikjournalist und jahrzehntelanger Kenner der Musikszene überzeugt!
Deutsche Texte und Musik wie die Söhne Mannheims, aber auf Köln bezogen, lyrischer und nicht so sehr mit dem "Wanderprediger-Image" wie Xavier Naidoo...!!!
Wer sich von der grandiosen Live-Show der sechs Mannen überzeugen möchte, sollte sich unbedingt noch Karten eines ihrer Live-Konzerte und vor allem ihr Album "Im Westen Was Neues" besorgen!!! - Alle 17 Lieder des genialen Albums sind hörenswert, wobei hitverdächtig sind solche Songs wie "Die Aura von Laura", "Diese Stadt", "Liebe machen" und "Nach heute Nacht". Einige hiervon werden sicherlich zukünftig vermehrt im Radio gespielt.
Geile Band mit einem tollen Pianisten und Produzenten namens Didi Hamann. Noch stehen sie am Beginn ihrer Karriere und spielen in kleineren Locations, aber die Zukunft sehe ich in großen, ausverkauften Hallen ...
Zu gönnen wäre es denn sympathischen Musikern! Wartet' s ab, bis meine Prognose eintrifft ... - es wird kein Jahr dauern!!!
Weitere Infos zur Band: Kölner Seelen

 

 

Antweiler, Graf, & Co.:

 

hausgemachte Krätzjer und zarte Balladen

als

Pulver für die Seele und  für die Lachmuskeln

 

Ohne Zugaben kommt die Band Antweiler, Graf & Co. auch in der Kult-Kneipe "Weißer Holunder" nicht von der Bühne.

(Foto: Rüdiger-René Keune)

 

Nach dem Album „Frisch“ von Gerd Köster und Frank Hocker ist die CD „Krätzje un Ballade“ von Antweiler, Graf, & Co wieder ein Album, das täglich auf meinem „Plattenteller“ (der heute CD-Player heißt) liegt und seine Runden dreht.

Denn die Musik und die Texte der Hennefer Musiker, die bewusst kein Kölsch, sondern „Hennefer Platt“ singen, werden nie langweilig. Meine anfängliche Skepsis gegenüber ihrer eigenen Mundart wurde von der Begeisterung ihrer einfallsreichen, Texte und der abwechslungsreichen Musik überholt.

„Krätzje un Ballade“ ist ein Ohrenschmaus und sorgt mit seinen Texten für nachdenkliche Stimmung und fröhliche Ausgelassenheit mit Aha-Erlebnissen.

Es sind Lieder über jahrelange Liebe, Beziehung und ihren Krisen und dem daraus resultierenden Familienalltag. Während „Denn noch immer brennt mi Hätz“ eine Liebeszeugung trotz jahrzehntelanger Beziehung ist, bedeutet „Su e bissje Rään“ die Aufmunterung in der Partnerschaft auch Krisen und Stürme zu überstehen.

Text und Musik beider Lieder stimmen traurig und nachdenklich. Aber sie treffen den Nagel auf den Kopf und sind entgegen dem „Ballermann“-Trend mit Ex- und Hopp-Gesängen, bei denen Beziehungen eben nur den Haltbarkeitswert einer Eintagsfliege haben.

Auch die erheiternden Stücke „Weihbischof“, „Tangotänzer Eduard“, „Danz“, „Spööl für mich“ und „Ich stonn widder met de Tütte do“ sind genialen Einfällen der beiden sympathischen Musiker entsprungen. „Weihbischof“ dürfte vielen Bläck Fööss-Fans bekannt sein. Ehrlich gesagt, hört sich das Stück bei dem rauhen Gesang von Martin Graf weitaus besser an, als von Kafi Biermann vorgetragen.

Alltägliche, banale Erlebnisse werden von Antweiler, Graf, & Co. der Lächerlichkeit preisgegeben -  immer mit augenzwinkernder Intelligenz.

Bei ihren Texten muss man zweimal oder mehr hinhören, denn es sind (wie bei Köster & Hocker) keine Einweg-, sondern Mehrwegtexte. Vor allem der hintergründige Charme ihres Humors amüsiert auch die Zuhörer.

Es gibt –wie im Leben- viele Möglichkeiten die Situationen, Geschehnisse und Erlebnisse zu betrachten.

Dass Weihnachtsträume nicht immer in Erfüllung gehen, wird in der heiteren Geschichte „Spööl für mich“ von Bernd Antweiler erzählt. Der ebenso meinen Favoriten-Song singt: „Su e bissje Rään“.

Live kommt diese Band allerdings am allerbesten herüber, vor allem in kleinen Locations wie in der Kultkneipe "Weißer Holunder".

Nachzulesen auch im Magazin "off" (FFO - FORD)

 

Wer mit den Musikern Kontakt aufnehmen möchte, um sie zu buchen oder die CD zu bestellen:

 www.antweilergrafundco.de

oder

die Telefonnummer von Bernd Antweiler empfohlen: (022429) 183 900.

 

Die Band Antweiler, Graf & Co. vor der Kult-Kneipe "Weißer Holunder" 2012

(Foto: Rüdiger-René Keune)

 

 

 

Rolly Brings – Liedermacher

mit politischem Anspruch und Vater der BRINGS

Ein Kölscher anderer Art ist Rolly Brings. Das Konterfei seiner Söhne zierte inzwischen die Titelblätter der Jugendzeitschriften „BRAVO“ und „POPCORN“, aber der Vater des Erfolges – ist im wahrsten Sinne des Wortes - Rolly Brings.                                                               

Er ist im Gegensatz zu seinen Söhnen Peter und Stephan seinem Stil treu geblieben.                                                                            

Während die Brings-Söhne ihre Rocker-Seele an den Alaaf—Musik-Gott verkauft haben und der ihn als Karnevals-Combo degradiert hat, beweist deren Vater auf der aktuellen CD „Mond-Marie“ (Westpark / WDR) seine Bodenständigkeit als kölscher Songwriter.

Mit 65 Jahren noch so viel Idealismus und Kreativität zu haben, zeugt von einem hellen Geist. Kein Wunder: mit 14 Jahren büchste er von zu Hause aus, fuhr vier Jahre auf See und arbeitete eine Zeit lang als Hilfsarbeiter, um dann bei FORD (!) eine Lehre als Maschinenschlosser zu beginnen. Im Rahmen der Begabtenförderung konnte er sich für die Zulassung zum Studium der Pädagogik qualifizieren und es erfolgreich absolvieren.

Hier zeigt sich schon der Weg von Rolly Brings, der auch gewerkschaftlich sehr aktiv war - was der Hörer seinen Texten entnehmen kann: er denkt und singt vom „kleinen Mann“, von Alltäglichkeiten und der Nachbarschaft („Siesta em Veedel“ und „Et fusse Ruth“) und Kölner Szenen und Orte wie die „Rhingprumenad“ und der „Wilhelmsplatz-Nocturne“, der vielen Neppeser bekannt sein dürfte.            

(Anmerkung: Mir ist der Wilhelmsplatz als Marktplatz und als Bolzplatz für meine Fußball-Leidenschaft in der Kindheit bestens in Erinnerung.) 

Auch seine Liebeslieder „Besoffe vun dir“ und „Fortuna“ sind einfühlsam und wirken authentisch. Ob er mit „Mond-Marie“ seine Tochter Maria Brings meint, die ebenso wie die Söhne Stephan und Peter Brings  von der ehemaligen Rock- und der aktuellen Karnevalsgruppe BRINGS an diesem Album mitgewirkt haben, bleibt unbeantwortet. Jedoch ist „Mariechen“ sicherlich eine Liebesbezeigung an seine Tochter und zeigt ihr damit, dass Papa Brings stolz auf sie ist. Auch das macht ihn aus. Mit ihr singt er zusammen auch den Schunkelwalzer „Knollendorf. Typisch politisch wird er bei „Siesta em Veedel“, wo er gegen die „braune Pest“ (Nazis) singt.

Der  Kölner Liedermacher (u. a. hat er auch die politischen Texte für „Edelweißpiraten“ und „Morje morje - Yarinlarda“ für die Bläck Fööss geschrieben) hat alle Texte - die im CD-Inlet in kölsche und hochdeutscher Sprache abgedruckt sind - der 16 Lieder auf „Mond-Marie“ geschrieben. Komponiert hat er mit seinen Söhnen Benjamin, Stephan und Peter Brings u. a. die besinnlichen, anspruchsvollen kölsche Lieder.

Mir persönlich gefällt mir besonders den Südstadt-Blues „Pupillenöß“ und das von der rauhen Stimme Peter Brings getragene „Rhingprumenad“. Wer nachdenkliche, anspruchsvolle Texte und Musik mag, der liegt bei Rolly Brings und seiner „Mond-Marie“ richtig!

 

 

Apropos: in dem Buch „Lück sin och Minsche - Enzyklopädie der Kölner Redensarten“ (Greven-Verlag) hat er - mit Christa Bhatt von der „Akademie för uns kölsche Sproch“- kölsche Redensarten und Sprichwörter seiner Familie und Freunde gesammelt und sie veröffentlicht.

Nachzulesen auch im Magazin "off" (FFO - FORD)

 Weitere Neuigkeiten von Rolly Brings.

 

 

Wolfgang Niedecken (BAP):

Ne ahle Mann luhrt zoröck

mit 

dem Album „Halv Su Wild“ und dem Buch „Für ne Moment“

Wenn man in Wikipedia sich über die Kölsch-Rock-Band  BAP und dessen ergrauten „Vater“ (in Kölsch: BAP) namens Wolfgang Niedecken erkundigen möchte, liest man Folgendes: "BAP ist eine Kölner Rockband um den Frontmann Wolfgang Niedecken. Ihre Liedtexte sind in Kölsch gehalten. Von den bisher 17 erschienenen Studio-Alben belegten zehn den ersten Platz in den deutschen Media Control Charts.“

Weiter heißt es: „Den Plattenauszeichnungen zufolge haben sie in ihrer Karriere mehr als 5.375.000 Platten (größtenteils Alben) verkauft. Die erfolgreichsten Tonträger von BAP sind die Alben „Für usszeschnigge!“ (EMI)  und „Vun drinne noh drusse“ (EMI) mit rund 1.000.000 verkauften Einheiten.“

Da kommen Erinnerungen bei mir auf, denn Ende der Siebziger,  Anfang der Achtziger war ich ein feuriger Fan von BAP… bis …, ja bis ich den „großen Meister“ nach meinem kritischen Artikel im Jugendmagazin „jo“ über das Album  „BAP live – bess demnähx“ (EMI) u. a. als Journalisten-Diktator kennenlernte und er mir sein wahres Ego demonstrierte. Nämlich, dass er auch mit einem Hauch von Kritik (zumindest zum damaligen Zeitpunkt)  zum Album von 1983 nichts anfangen konnte. Statt sich kritisch mit meiner Rezension im damaligen Artikel im Jugendmagazin auseinanderzusetzen, verhängte er Kontaktsperre und Interviewverbot. Dabei hatte ich nicht mal ihn, sondern die immer wiederkehrenden Gitarrenriffs von Klaus „Major“ Heuser als einzigen Makel des Live-Albums konstatierend kritisiert.

In seinem autobiographischen Buch „Für ´ne Moment“ (Hoffmann & Campe) gibt er mir  im Nachhinein Recht, in dem er den Fehler zugibt, sich zu sehr auf den damaligen Gitarristen eingeschworen zu haben und dadurch ein Stück BAP-Authentizität und Band-Mitglieder („Schmal“ Boecker u. a.) verloren zu haben.

Ja, rechtzeitig zum Bandjubiläum (35 Jahre) und Geburtstag (60 Jahre) ist er wohl weise geworden, aber nicht nur das - auch angepasst. Um nicht zu sagen -sich selbst - untreu und spießig. Wie er selbst einmal 1980 in dem Lied „Ne schöne Jrooß“ vom Album: „affjetaut…“ die Menschen mit der Jahreskarte vom 1. FC Köln und mit „Nit für Kooche“ die Kölner Karnevalisten  (Album: „Vun drinne oh drusse“) apostrophierte und abfällig besang. Jetzt ist er sich 31 Jahre später nicht einmal zu schade -als Hippie verkleidet- auf einem Wagen am Rosenmontagszug teilzunehmen.

Und seit ewigen Jahren hat er eine Dauerkarte für den 1. FC Köln – natürlich nicht für die Südkurve. Nein, die VIP-Tribüne mit prominenter und teilweise dekadenter Gesellschaft  ist sein Fan-Domizil.

So ändern sich die Zeiten, Einstellungen und Meinungen eines damaligen Upper-Class-Rebellen - der hiervon hervorragend leben konnte und kann- zu einem mehr als bürgerlichen Musiker in Köln.

Wolfgang Niedecken ist mit seinem Alter musikalisch, textlich und inhaltlich immer farbloser, ausdrucksloser und verblichener geworden. Es fehlt ihm inzwischen der Esprit, der kritische Zeitgeist, die Emotionalität und Bodenständigkeit, die sich z.B. ein Gerd Köster mit seinem Kumpel Frank Hocker (u. a. mit dem BAP-Bandmitglied Helmut Krumminga) bewahrt hat.

Der BAP-Boss ist nicht mehr nah genug an den Wirklichkeiten und Problemen der Menschen hier in Köln und anderswo dran. Wie auch, wenn man seinen Wohnsitz aus der Südstadt (wo das Leben pulsiert) in das hoch noble Köln- Marienburg verlegt und neben Millionären und weiteren Prominenten (Christoph Daum etc.) wohnt. Da bleibt es nicht aus, dass man den Boden unter den Füßen verliert und abhebt von der Wirklichkeit und den realen Problemen.

Darüber täuscht auch nicht das Afrika-Engagement hinweg. Das wirkt eher wie ein Prestige-Objekt ähnlich der Weltmusiker á la Madonna, die sich in fernen Ländern so oder so engagieren, weil es gut zur Imageverbesserung beiträgt!

Dazu soll wohl auch das Buch beitragen, das er sich von Oliver Kobold hat schreiben lassen: schon auf den ersten Seiten gibt er bzw. sein Ghostwriter zu erkennen, wie weltmännisch Wolfgang Niedecken ist  bzw. sein soll und berichtet von seiner erfolgreichen Zeit als Künstler in New York. Dafür sorgen auf den 524 Seiten  zusätzlich abgedruckte Bilder, die ihn mit Joe Cocker, Ray Davies, Mick Jagger (Rolling Stones) und Bruce Springsteen zeigen.  

Aber mit dem Album „Halv su wild“ wendet er sich wieder seinen eigentlichen Wurzeln zu: der Titelsong soll den betroffenen Hörern Mut machen. Ob es wirklich gelingt, liegt am Rezipienten selbst.

Mit „Et Levve es en Autobahn“ und „Keine Droppe mieh“ kommt er (dank Helmut  Krumminga)  wieder etwas rockiger daher.

Dem Karneval zollt er mit „Un donoh ess dä Karneval vorbei“ auch seinen Tribut und stellt sich letztendlich die Frage „Woröm dunn ich mir dat eijentlich ahn?“. Mit dem Reggae „Chlodwigplatz“ resümiert er seine biographische und musikalische Geschichte.

Insgesamt erbringen die 14 neuen Songs keine neuen inhaltlichen oder musikalischen Erkenntnisse. Vielleicht sollt er sich ab und zu „Ne schöne Jrooß“ , „Stollwerck-Leed“ und „Nit für Kooche“ noch mal anhören…und zu seinen Wurzeln zurückkehren?!

Nachzulesen auch im Magazin "off" (FFO - FORD)

 

 

Die DOMSTüRMER

machen mit dem Album „Mach Dein Ding“ - ihr Ding ...

 

 Domstürmer mit Playmate Jasmin Arenz und Autor Rüdiger-René Keune

(Foto: Gino Monaco)

 

„100% stürmisch, authentisch, spontan“ – so lautet das Motto der Kölner Band, die seit ihrer Gründung im Jahr 2006 auf den Bühnen des kölschen Karnevals, aber auch bundesweit anzutreffen ist.

Sie sind keine reine Karnevalscombo, sondern im besten Sinne eine Stimmungs-, Party- und (!) Karnevalsband mit hochdeutschen und kölschen Texten. Im Gegensatz zu mancher Band (z. B. Höhner), die im Karneval begonnen hat und sich der kölschen Herkunft inzwischen zu schämen scheint, in dem sie die kölsche Bezeichnung „De“ aus dem Vokabular gestrichen hat, haben die Domstürmer mit ihrem Namen von Anfang an klar gemacht, dass sie zweigleisig fahren: hochdeutsch und kölsch. Und das machen sie verdammt gut.

Live sind sie ohnehin fast unschlagbar. Vor allem mit dem Sänger Micky Nauber, der sich wahrlich im positiven Sinne bei Live-Auftritten als „Rampensau“ outet. Jedes Jahr findet das gigantische dreitägige Konzert der fünf Jungs im AltstadttheaterSöckchen in der Altstadt statt.

Legendär sind auch die traditionellen Straßenbahn-Konzerte, die im Sommer (Juli) und im Winter (Dezember) vom Neumarkt quer durch die Stadt gehen. Während den eindrucksvollen Stadt-Bildern, die am Konzert-Teilnehmer vorbeiflimmern, erklingen die Domstürmer-Songs. Einzigartig, dieses Erlebnis für alle Kölner, Nicht-Kölner und vor allem Domstürmer-Fans!

2011 ist ein Album mit 19 Titeln mit dem Namen „Mach Dein Ding“ (EMI) erschienen. Mit unbändiger Energie und Freude kommen alle Stücke herüber und stecken zur guten Laune an.

Dies ist wohl auch der Zwecks des Albums und der Band. Nicht umsonst heißt ein Titel „Wir geben alles“ und das ist authentisch! Egal ob kölsche Titel („Tach un Hallo“, „Dä Film“, „Mach et jot“, „Hück Naach“) oder ob hochdeutsche Lieder („Oberaffengeil“, „Wir geben alles“, „Happy Weekend“, „Sorry“ oder das hitverdächtige „Mach Dein Ding“) - die Stimmung und der Mitsingfaktor sind vorprogrammiert.

Die eingängigen Titel sind nicht nur im Rheinland, sondern auch in München oder Kiel und sogar (im Zillertal) in Österreich, Holland und Spanien bekannt und gefragt. Zu Recht, denn in Köln tummeln sich viele vermeintliche Möchtegern-Karnevals- und Stimmungsbands, deren Auftreten und Auftritt für Kölner nur peinlich sein kann. 

Die Domstürmer verbreiten neben abwechslungsreicher Musik auch humorvolle, kritische und niveauvolle Texte mit guter Laune verbreiten.

Mehr über die Band: www.domstuermer.de.

Nachzulesen auch im Magazin "off" (FFO - FORD)

 

Domstürmer-Sänger Micky Nauber mit Playmate Jasmin Arenz und Autor Rüdiger-René Keune

(Foto: Gino Monaco)

Kurztipps neu veröffentlichter Alben:

 

 

 

Tina Iwanitzki

"Nenn' mich verrückt"

Ganz schön ist sie, ganz schön verrückt und auch ganz schön crazy ist Tina Iwanitzki schon, denn sie will mit ihrem Mann Willi den Geissen's in jeder Hinsicht und mit aller Macht Konkurrenz machen: mit einer eigenen Familien-Doku-Soap und jetzt auch mit einer eigenen CD auf dem Markt. Karneval ist Tina hiermit auch schon u. a. im Festzelt in Köln-Brück aufgetreten.

Bleibt nur abzuwarten, dass sich das Projekt nicht zu einer "Eintagsfliege" entwickelt, weil es eben doch die Wirkung einer "Geissen-Kopie" hat.

Wobei mir persönlich die Iwanitzkis sympathischer, weil natürlicher und nicht so "prollig" sind. 

Der Song "Nenn mich verrückt" ist ein tanzbarer Disco-Fox mit einfachem, aber lustigem Text und somit ballermanntauglich.

Vielleicht ist es ja gerade deshalb richtig, dass "alles jetzt und hier" zu machen und das ist das Verrückte an den Iwanitzkis.

Sie verfolgen ihre Ziele mit Zielstrebigkeit. Ein Erfolg wäre ihnen zu wünschen und wenn es nur ein Achtungserfolg wäre ...

 

Journalist Rüdiger-René Keune mit Tina und Willi Iwanitzki auf dem Brücker Fussballplatz.

 

F.R. - “Ganz normaler Wahnsinn”

 

Der Künstler F.R.: „Ich ziel’ ins Blaue hinein um ins Schwarze zu treffen“, hört man den (erst) 21-jährigen F.R. auf seinem nunmehr fünften (!) Studioalbum „Ganz normaler Wahnsinn“ (Sony Music)  ankündigen.

„Ganz normaler Wahnsinn“ vertont das Gefühl einer Generation, die beinahe sarkastisch mit ihrer Orientierungslosigkeit umgeht („es gibt zu viele Türen, also gehen wir durch keine“), zwischen Internet, Realität und Internetrealität.

F.R. wagt sich an große Themen mit einer Leichtigkeit, die tiefe persönliche Einblicke zulässt, ohne das Feingefühl zu verlieren. Dabei wird eine einzigartige Stimmung erzeugt, die offenbar in jedem der vierzehn Titel mitschwingt. Melancholisch, aber nie sentimental.

Der Braunschweiger und Neu-Berliner Rapper beweist mit diesem Album, dass er ein Vollblut-Künstler ist. Mit 21 Jahren schon fünf Alben auf den Markt gebracht zu haben ist irgendwie Wahnsinn - “Ganz normaler Wahnsinn” eben!

 

 

Jazz-Pop-Musik von Silke Hauck

 

Silke Hauck gehört neben Xavier Naidoo, den Söhnen Mannheims u. a. zu den Musikerinnen der Mannheimer Szene, die sich in dieser Musikszene etabliert haben.

Ein musikalisches Chamäleon, das sich in den vielen Jahren ihrer Musikerkarriere immer wieder in neuen Facetten präsentierte.

Egal ob mit eigener Band, bei Gastauftritten bei Künstlern wie z.B. Paul Kuhn, Daniel Küblböck, Hugo Strasser und Jochen Brauer oder als gefragte Studiosängerin u.a. für Xavier Naidoo ("Dieser Weg"), Uwe Ochsenknecht u.a.

U. a. veröffentlichte sie auch die deutsche Benefiz-Single "Lautes Herz" zugunsten krebskranker Kinder. Aktuell ist die vierte (nach "Mellow Blue", "Frozen Tears" und "Stay For Good“) internationale CD „Light And Love“ (Zoundz / 7Jazz) mit dem waghalsigen Untertitel „The best love songs 2004 till 2010“ erschienen.

Aber das Album hält, was es verspricht - 19 Titel ihrer bisherigen Karriere (die es ebenso auf einer hochwertigen, limitierten 24-Karat-Gold-Echtgold-CD zu hören gibt): u.a. „Fallin‘ In Love With You“, „Stay For Good“, „Cry Baby Cry“, „Day By Day“, „Frozen Tears“, „Silent Goodbye“ , „It’s Not A Dream“ und natürlich ihren deutschen Benefiz-Hit "Lautes Herz".

Alle Titel sind von ihr und Michael Bundt arrangiert und produziert, wobei sie die Musik und Michael Bundt die Texte für sie schreibt.

Fazit: es ist schöner Vokal-Jazz, wobei ein weiterer Stimmunterricht für Silke Hauck sicherlich förderlich wäre, weil die musikalische Stimme für dieses Genre nicht facettenreich genug wirkt. Es wäre sonst schade, um das Talent, wenn es sich nicht weiter entwickelt.                                                

Weitere Infos unter: www.silkehauck.de.

 

 

Geheim-Tipp für romantische Ski-Urlauber:

„Schifoarn“ im urtümlichen und familiären Skigebiet im Kleinwalsertal

Autor Rüdiger-René Keune mit FFO-Mitarbeiter Winfried Piehl (FORD)

 

Aktuell empfehle ich ein Skigebiet im Kleinwalsertal, dass nur wenige Skifahrer kennen, aber weit mehr ist es den Wanderern bekannt.

Es lohnt sicht auf jeden Fall ein Winter-Trip in das Kleinwalsertal, denn die Skifahrer und die Skifahrerinnen erwarten bis zur Höhe von 2000 Metern Skigenuss in allen Schwierigkeitsgraden. Bergnamen wie Ifen, Walmendingerhorn, Fellhorn und Kanzelwand sind bei Wintersportlern feste Begriffe für familienfreundliche Ferien.

Für Skifahrer, Snowboarder, Telemarker und Tourengeher gibt es unzählige Gelegenheiten zum Carven und Powdern. Ein einziger Skipass für 46 Lifte und 124 Kilometer Pisten im Verbund mit Oberstdorf ermöglicht niveauvollen Winterspaß im ganzen Tal und auf der Schaukel zu den Nachbarn.

Das grenzüberschreitende Wintersportgebiet Kleinwalsertal / Oberstdorf beginnt bei 850 Metern (Oberstdorf) und reicht bis 2200 Meter am Nebelhorn (Skibetrieb bis 1. Mai). Durch die Lage am Alpennordrand ist das Kleinwalsertal von winterlichen Niederschlägen begünstigt, die von der Schweiz her nach Österreich ziehen und im Normalfall bereits Ende November / Anfang Dezember für eine ausreichende Schneedecke auch bis in die Tal-Lagen sorgen.

Die moderne Technik macht es möglich, dass auch in schneearmen Wintern mit Hilfe von maschinellem Schnee die Hauptpisten beschneit werden und somit der Skibetrieb von Weihnachten bis Ostern garantiert ist. Die Großanlagen Kanzelwand / Fellhorn, Walmendingerhorn und Heuberg / Parsenn sowie einige Lifte an den Talstationen sind bestens ausgestattet, um stets gute Pistenverhältnisse zu schaffen. Für die Kinderpisten an den Skischulen werden rechtzeitig vor Saisonbeginn Schneedepots angelegt, um auch für die kleinen Freunde den Ski- und Spaßbetrieb zu garantieren. S gibt auch genügend Loipen für die Fans des nordischen Sports.

Das Wintersporterlebnis im Kleinwalsertal bietet viele Varianten: vom familienfreundlichen Tal-Lift bis zu den anspruchsvollen Hängen für den Könner wird hier wird alles geboten: praktische und umweltschonende Gleitwege und den kostenlosen Walserbus innerhalb des Tales.

Das Walmendingerhorn – „Berg der Sinne“

Im Sommer wie im Winter sind die Hänge rund ums Walmendingerhorn ein anspruchsvolles Gebiet für den erlebnishungrigen Sportler. Schneebedeckt bietet die kleine, aber äußerst abwechslungsreiche Skiarena Abfahrten und Tiefschneehänge für den Individualisten. Es ist eine ganz besondere Atmosphäre, unterhalb der Gondel und der zwei modernen und leistungsfähigen Sesselliftanlagen seine Schwünge zu ziehen. Ein Geheimtipp, nicht nur für Mittelberg und seine Gäste.

Kanzelwand und Fellhorn – Wintersport ohne Grenzen!

Ausschweifend bis über die Grenzen sind die Pisten im weitläufig präparierten Dorado für Skifahrer und Snowboarder zwischen Oberstdorf und dem Kleinwalsertal. 14 Skianlagen erschließen 24 km bestens präparierte Pisten. Auf Kleinwalsertaler Seite bringt die „erste“ Bahn des Tales Sportler auf 2000 Meter. Mit viel Weitblick kann dann die erste Abfahrt gewählt werden. Talwärts geht’s bis Oberstdorf und Riezlern, doch viele Sportler fesselt die Begeisterung den ganzen Tag oben an den Sesselliften. Die komplette Beschneiungsanlage sorgt für Schneegarantie an allen Liften binnen 70 Stunden.

Winter am Ifen – eine Welt für sich!

Der Ifen ist ein Einzelgänger – und trotzdem verschmelzen Eigensinn und Harmonie auf den weißen Schneeteppichen. Weit ab vom Trubel der Orte schwingt man hier auf Schneedünen unterhalb der steilen Felshänge des imposanten „Flaggschiffs“. Die Auswahl der Abfahrten reicht von leicht über mittel bis schwer. Der Blickwinkel ändert sich für den Betrachter laufend. Das Gottesackerplateau eröffnet sogar unge­ahnte Wandermöglichkeiten für den absoluten Naturliebhaber, der in der Stille für sich alleine staunt. Neueinsteiger finden ideale Möglichkeiten am Gaißbühllift, direkt an der Talstation.

Kinderfreundliche Skigebiet und Tal-Lifte

Zu betonen sind die bequemen Zugänge zu den Liften, die quasi mitten im Ort den Bügel oder Sessel reichen: Bitte einsteigen! Zwischen den Häusern beginnt und endet der Skitag für viele, die „querfeldein“ über die Skiwege gleiten und so in den Genuss vieler unterschiedlicher kleiner Skigebiete kommen. Viel Abwechslung ohne Stress! Da kann man gut die Kinder zwischendurch alleine fahren lassen oder einen Mittagsabstecher zu Pension machen. Kein Problem. Das Kartenangebot ist übersichtlich und preislich interessant und günstig  gestaffelt.

Ein über lebensgroßes Murmeltier namens „Burmi“ ist Kindermaskottchen und Kinderfreund, das überall da auftaucht, wo Kinderspaß angesagt ist. Am Skischulsammelplatz, bei Siegerehrungen, am Babylift oder bei diversen Kinderveranstaltungen.

Crystal Ground – Snowpark Kleinwalsertal für Snowboarder und Free-Skier

Der „Crystal Ground“ befindet sich in Riezlern im Kleinwalsertal, neben der Talstation der Kanzelwandbahn. Drei „Rail-Lines“ und eine „Kicker-Line“ bieten für Snowboarder und Free-Skier aller Klassen optimale Bedingungen.

Die Easy-Line besteht aus modernsten, Einsteiger gerechten „Obstacles“. Die „Public-Line“ spricht alle fortgeschrittenen Fahrer an und besteht aus verschiedenen Boxen. Auf Könner und Profis warten anspruchsvolle „Obstacles“ in der „Advanced-Line“, die ebenfalls keine Wünsche offen lässt. - Für alle Kickerfahrer gibt es in der „Kicker-Line“ zwei „Kickertables“ mit jeweils zwei Absprüngen in verschiedenen Größen, wodurch es für jede Kategorie möglich ist, neue Tricks zu trainieren oder sich an erste Sprünge heran zu tasten.

Ein absolut neues Highlight ist ein kleiner, aber feiner Woodtrail (Waldpfad), der auf der rechten Seite des Kessler-Lifts installiert wird. In dieser, im nördlichen Alpenraum bisher einzigartigen Line, gibt es diverse Treejibs, Bonks und Holzslides zu erkunden und jeder Fahrer hat hier die Möglichkeit, seine persönliche Herausforderung zu suchen – und auch zu finden!.

Die Sonnenterrasse direkt am Fuße des Parks lädt immer zu einem relaxten Barbecue und erfrischenden Drinks ein. Hier ist der perfekte Ort zum Chillen und Leute treffen und kennen lernen.

Das absolute Eventhighlight im Crystal Ground ist die mittlerweile legendäre Iron Night, bei der die Elite des Brettsports um den Titel des besten Railfahrers kämpft. Der durch Flutlicht beleuchtete Park sorgt für eine ganz besondere Stimmung und auf der berühmt berüchtigten Aftershowparty wird anschließend gefeiert bis in die Morgenstunden.

Wie man sieht, ist das Skigebiet ideal für Familien, ruhebedürftige Singles, aber auch Abenteurer, die auf ihren Snowboards den „Kick“ suchen und finden werden.

Insgesamt halten sich im Kleinwalsertal rücksichtsvolle und nicht nur feierlustige Menschen auf. Es ist die richtige Mixtour, die das Kleinwalsertal so sympathisch und interessant macht. Also nix wie los: Skier aufs Auto und ab in das Kleinwalsertal!

Näheres zum Kleinwalsertal

im Magazin "off" (FFO - FORD)